blau und grün

Mo (-no Loco) und ich waren heute am See, quatschen und ernsthaft reden und Fotos machen und so tun, als wären wir Studenten, wie alle um uns rum.

MORAL MACHT UNSICHERHEIT

Es ist tatsächlich Sommer geworden. Gestern Abend war ich mit meinem Jemand bei Mo's Abschiedsparty, er haut ja auch Ende des Monats ins Ausland ab, nach Indien.
Heute waren wir bei IKEA und jetzt sitze ich hier und mir ist diesig und draußen sind 27°. :D Ich Banane. Ich pflege meine Sehnenscheidenentzündung und lese dabei Tiere essen von Jonathan Safran Foer. Seit ich das Buch angefangen habe, habe ich noch kein Fleisch gegessen. Ich bin auch noch kein Vegetarier, aber dieses Buch könnte mich zu einem machen. (Ich weiß, dass DIR das nicht gefällt, aber bloß weil ich das so mache, musst du das ja noch lange nicht tun.) Dabei gehöre ich nicht zu den Ökoleuten und ich hab mir auch noch nie ernsthaft Gedanken über meinen Fleischkonsum gemacht. Trotzdem kann ich Vegetarier verstehen. Das, was mich so nachdenklich macht, ist auch nicht das eigentliche Töten der Tiere (für unser Essen), sondern die Umstände. Und die sind wirklich grausam. Ich bin absolut keine Heilige und ignoriere Schreckensnachrichten auch schon mal, weil ich mich einfach nicht damit auseinandersetzen will. Wenn man jedoch ehrlich ist, dann sieht man ein, dass jeder die Pflicht hat, sich zumindest zu informieren. Deshalb kann ich allen Fleischessern und Nicht-Fleischessern dieses Buch wirklich ans Herz legen. Es ist keine Moralpredigt, aber es wirft Fragen auf. Jede Menge.





i would die for this addiction.

Wenn der Mensch wirklich Hunger hat, dann schmeckt ihm alles. Egal, wovon der Mensch isst, zu viel davon bringt ihn um - Fett, Zucker, Obst, Wasser, Sauerstoff. Genauso verhält es sich mit der Liebe. Der Mensch ist ein Suchttier.
 (1) Berty Botts Beans in HIGH KEY (2) Berty Botts Beans in LOW KEY (3) present by Jemand (4) present by my mum (5)  bracelets
Eigentlich wollte ich euch heute mein "Peter Pan"- Outfit zeigen, aber niemand war da zum Fotografieren und dann hat es so stark gewittert... Hoffen wir einfach mal auf morgen. 

The last 2 weeks of my life = a big party

DJ Antoine- Welcome to Saint Tropez
Vom Ausnahmezustand zurück in den Normalzustand.
23.6. - 18. Geburtstag
24.6. - Abientlassung
26.6. - Abiball
28.6. - Abi-Treckerfahrt
30.6. - Geburtstagsparty
1.7. - 3.7. - Rock den Berg Festival
4.7. - Abistreich
Erst mal die Kontaktlinsen aus den schmerzenden Augen nehmen, Brille auf und auf ausgewogene Ernährung umstellen. Außerdem versuchen, dass Schlafpensum der letzten 3 Nächte von etwa 4 Stunden auf mindestens 8 aufzustocken. Das Chaos in meinem Zimmer endlich beseitigen und aussortieren. Mich durch Berge von Fotos arbeiten, häusliche Tätigkeiten wieder aufnehmen. Packlisten schreiben, Bankgeschäfte und Impfungen tätigen. An meiner Kunstbewerbungsmappe arbeiten, Unis raussuchen. Meine 3 Menschen glücklich machen, selber glücklich sein. Briefumschläge kaufen, Adressen aufschreiben, damit die Briefe nach Deutschland, England, Chile, Bolivien, Kenia und Indien auch ankommen. Italienische Floskeln lernen. Gute Schuhe und Nagelscheren kaufen, platzsparend packen. Abschiedspartys besuchen. Mich langsam aber sicher erst von den ausreisenden Freunden, dann von den hierbleibenden verabschieden. Heimwehordner anlegen, Fotos ausdrucken. Ein Drittel meines Hab und Guts weggeben, mein Zimmer in ein eventuelles Gästezimmer verwandeln. Nummern auf SD-Karten schreiben, meinen Computer ausmisten. 
Heute beschäftige ich mich damit, Termine zu machen, Listen und Tagebuch zu schreiben und aufzuräumen.

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